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Wie Notter GmbH eine tief-schwarze Beschichtung entwickelte, die einst als unmöglich galt

Business Case: Notter GmbH „Deep Black“


Nach einer Kundenanfrage aus dem Automobilsektor wurde die Notter GmbH mit der Aufgabe konfrontiert zwei unterschiedliche, schwarze Farbtöne für PVD-Schichten zu entwickeln. Die mit den beiden PVD-Schichten zu veredelnden Bauteile sollten ausschließlich im Fahrzeuginnenraum (dekorativer Bereich) eingesetzt werden. Auf der einen Seite musste ein „heller“ Schwarzton und auf der anderen Seite ein „dunkler“ Schwarzton („Deep Black“) entwickelt werden. Der „helle“ Schwarzton entsprach dem Farbton von a-C:H-Schichten für die Werkzeugbeschichtung und stellte keine größere Herausforderung für die Notter GmbH dar. Der Farbton „Deep Black“ konnte auch nach enormen Anstrengungen der Notter GmbH mittels der PVD-Technologie nicht abgeschieden werden.


PVD coating chamber deep black


Kundenwünsche nicht erfüllen zu können? Das geht bei Notter gar nicht.

Deshalb hat sich die Notter GmbH dazu entschieden, einen externen Berater für dekorative PVD-Schichten zu konsultieren. Anhand einer umfangreichen Internetrecherche, vor allem auf sozialen Netzwerken, und einem ersten virtuellen Kennenlernen, hat sich die Notter GmbH auf Avaluxe als externes Beratungsunternehmen festgelegt.


Herausforderung angenommen! Geht doch, sagt Avaluxe.

Innerhalb eines halben Arbeitstages ist es Avaluxe gelungen den Farbton „Deep Black“ auf unterschiedlichen Substratwerkstoffen (z. B. Messing, Edelstahl, Glas) erfolgreich abzuscheiden. Bemerkenswert ist, dass zur Schichtabscheidung ausschließlich die bei der Notter GmbH bereits vorhandenen PVD-Beschichtungsanlagen genutzt wurden.


PVD black coating chamber

Wissen es die Anlagenhersteller besser? Nicht immer, denn die Praxis fehlt.

Im Gegensatz zur Empfehlung des Anlagenherstellers war es nicht notwendig ein PinnaclePlus 2 für die Substratvorspannung einzubauen. Das Abscheiden der PVD-Schicht mit dem Farbton „Deep Black“ war nur möglich, weil Avaluxe den Gasflussregler für Acetylen getauscht hat, um einen höheren Gasfluss realisieren zu können. Hierdurch war es möglich ein Glimmentladungsplasma, auch ohne PinnaclePlus 2, über die DC-Substratvorspannung zu zünden. Als weiterer wichtiger Baustein für den Farbton „Deep Black“ wurde ein bereits an der Anlage vorhandener Gaskanal für die Verwendung von TMS umgerüstet. Neben der technischen Umsetzung des Farbtons „Deep Black“ auf den PVD-Beschichtungsanlagen der Notter GmbH, wurde durch Avaluxe auch ausführliches Fachwissen vermittelt. Beispielsweise wurde sehr detailliert auf die Zusammenhänge von Gasfluss und Pumpgeschwindigkeit der Vakuumpumpe und deren Auswirkungen auf die Schichteigenschaften wie z. B. Härte eingegangen.



PVD coating black watch

Ergebnis:

Der vom Kunden gewünschte Farbton erreicht, und sogar zu geringeren Kosten.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Beratung durch Avaluxe sehr positiv ausfällt. Die Notter GmbH ist nun nämlich auch in der Lage den etablierten Prototypenprozess für den Farbton „Deep Black“ selbstständig auf unterschiedlichste Substratwerkstoffe und –geometrien anzupassen.

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